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Tagesausflug nach Berlin

27. November 2009

Gestern waren wir mit zwei 10. Klassen und einer 8. Klasse in Berlin. Die Hinfahrt verlief reibungslos mit Zwischenstopp bei McDoof, wo so mancher ganz schön zugeschlagen hatte. Kurz nach 11 Uhr waren wir in Berlin im DDR Museum. Für die Schüler war eine knappe Stunde Aufenthalt angesetzt. Die ersten kamen nach fünf Minuten angekleckert und meinte, dass sie doch schon alles gesehen hätten und wussten nichts mehr mit sich anzufangen. Ein Programmpunkt wurde noch spontan weggekürzt. Der Marsch zum Potzdammer Platz war einigen schon zu weit und das Betrachten weniger Sehenswürdigkeiten auf dem Weg dort hin sowieso zu viel.

Die ersten blöden Aktionen ereigneten sich bereits bei diesem Marsch. Doch wahrscheinlich  ist es besser, wenn ich darauf nicht genauer eingehe. Danach hatten die Schüler ausgiebig Freizeit, die sie scheinbar auch zu nutzen wussten. Wir Lehrer machten bei einem gemeinsamen Mittagessen erstmal einen ordentlichen Griff ins Klo. Wir suchten uns ein nettes Restaurant aus. Jedoch war das Essen und die angebotenen Getränke sogar für uns zu gesund, um es noch nett auszurücken. So schlecht habe ich schon lange nicht mehr gegessen und dazu gab es nur so exotische Getränke wie Apfel-Möhre-Ingwer-Saft, der leider besonders stark nach Ingwer schmeckte. Bähh.

Zum Schluss hatten wir auch alle Schüler wieder zusammen. Nur die Rückfahrt wurde zur echten Geduldsprobe, da einige Schüler doch sehr überdreht oder „angeheitert“ waren. Der Busfahrer unterstützt dies noch dadurch, dass er die entsprechenden Lieder anspielte, die dann von fast allen Schülern mitgegrölt wurden. Ich sage nur : “ Ich habe eine Zwiebel auf dem Kopf, ich bin ein Döner…“  Sie konnten sie alle lauthals mitbrüllen. Ich kam mir, glaube ich, noch nie sooooo alt vor. Der letzte Höhepunkt war, dass wir vom Zoll rausgewunken wurden. Einige Schüler begannen schon panisch in ihren Taschen zu wühlen. Wieso bloß? ;-)   Die Beamten interessierten sich nämlich nur für den Busfahrer und kontrollierten ihn. Hätte vielleicht nicht geschadet, wenn sie den einen oder anderen Schüler auch noch mal durchleuchtet hätten.

Die meisten haben sich eigentlich gut benommen, die größten Querulanten waren schon aussortiert, Spaß hat es allen gemacht, aber beim nächsten Ausflug werden wohl noch ein paar mehr aussortiert werden müssen.

Um halb neun am Abend war ich wieder zu Hause und ganz schön platt.

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Aus dem Schulalltag

23. November 2009

Inzwischen falle ich nicht mehr regelmäßig ins Koma, wenn ich nachmittags nach der Schule nach Hause komme. Es ist wirklich wahnsinnig anstrengend, insbesondere manche Schüler. Mit vielen kann man eigentlich ganz gut klar kommen, aber so ein paar Hansel reichen meist schon aus, um ein größeres Chaos anzurichten.

Der heutige Tag war recht entspannt. Besonders dreist war jedoch ein Schüler, der mir nach Rückgabe der Arbeit verkaufen wollte, dass ich eine Aufgabe übersehen und keine Punkte dafür gegeben hätte. Er hatte sie nachträglich auf das Blatt geschrieben… Da bin ich zum Glück nicht drauf reingefallen.

Über meine 8. Klasse in Sport muss ich mir Gedanken machen. Es kann ja wohl nicht angehen, dass die Schüler, die ihr Sportzeug vergessen, eine Entschuldigung haben oder aus anderen Gründen auf der Tribüne sitzen müssen und eine Strafarbeit bekommen, trotzallem mehr stören als die, mit denen ich Unterricht machen will *grummel*.

So jetzt wird erstmal der Unterricht vorbereitet. Vorsatz der Woche ist keine Nickerchen mehr am Nachmittag .

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Zurück aus der Versenkung

23. November 2009

Erstmal muss hier die dicke Staubschicht entfernt werden. Leider hatte mein Rechner einen Totalausfall. Daten konnten zwar zum größten Teil gerettet werden, jedoch sind E-Mailadressen und einige in Mails gespeicherte Passwörter, wie zum Beispiel zu einigen anderen passwortgeschützen Blogbeiträgen verschütt gegangen. Das Neuinstallieren des ganzen Krempels war auch sehr lästig und einiges fehlt mit Sicherheit noch. Es wird mir wohl dann auffallen, wenn ich es brauchen werde.

Und man merkt erst wie lange man nicht auf seinem Blog war, wenn man in einem kleinen schlauen Büchlein die Zugangsdaten nachschlagen muss.

So jetzt bin ich endlich wieder zurück.

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16. Oktober 2009

Wo sind bloß die zwei Wochen Ferien geblieben? Es ist immer noch so viel zu tun. Die kleinen Racker haben mich immer gut beschäftigt.

  1. Man lernt sehr schnell kein Essen irgendwo stehen zu lassen.
  2. Entweder Geschirr schnell abzuwaschen oder die Küchentür zu schließen.
  3. Bevor man vom Sofa aufsteht oder irgendwo hingehen will, zu gucken was so um seine Füße rum los ist.
  4. Sich daran zu gewöhnen, dass trotz allem, die kleinen Fellknäule dann probieren einem, während man sich fortbewegt, zwischen den Beinen durchzulaufen.
  5. Sie sind kleine Fressmaschinen und haben eigentlich immer hunger, außer sie schlafen gerade.
  6. Es gibt auch nur hyperaktiv oder total verpennt.
  7. Ist es ganz still in der Wohnung und sie schlafen gerade nicht, sollte man doch vorsichtshalber nachsehen, was die beiden gerade treiben.

So viel von der Katzenfront. So langsam muss ich mich wieder der Arbeitsfront zuwenden. Kann vorher bitte noch jemand den Regen abstellen?

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Unsere Schmusetiger

5. Oktober 2009



My kittens

Originally uploaded by Zeldachen

Bei einer ihrer Lieblingsbeschäftigungen neben Fressen und Blödsinn machen.

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Neuer Lebensabschnitt

5. Oktober 2009

Er läuft bereits seit acht Wochen. Vieles, so vieles hat sich geändert. Die Wochen waren sehr anstrengend und die Wochenenden waren auch nicht zur Erholung da.

Zuerst der Umzug, dann das Kennenlernen der neuen Schüler, viel Zeit, die für Unterrichtsvorbereitung benötigt wurde, zum Einrichten und Kaufen und Aufbauen unzähliger Möbel. Nach drei Wochen des Zusammenwohnens beschlossen wir, dass noch Platz für Mitbewohner ist. So zogen auch noch zwei kleine Wirbelwinde ein, so dass einem jetzt gar nicht mehr langweilig sein kann. Inzwischen sind sie fast fünf Wochen hier und bald schon 14 Wochen alt unsere beiden kleinen Tigerkatzen. Eine frech und zutraulich, die andere scheu und langsam weniger fauchig.

Die nächsten Tage erhole ich mich erstmal von meinen Hauptschülern und arbeite meine viel zu lange To-Do-Liste ab. Unter anderem muss der Balkon noch katzensicher gemacht werden.

Vielleicht schaffe ich es, dass hier in nächster Zeit wieder mehr los ist. Nach dem Umzug gab es erst gar kein Internet und in den fast vier Wochen habe ich mich so gut entwöhnt, dass ich nun nicht mehr so oft online bin. Schule und Katzen sind im Moment doch sehr tagesfüllend, aber jetzt sind ja zum Glück zwei Wochen Ferien, die ich ganz dringend brauche.

Gruß an alle, die sich noch hierher verirren.

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So spät, ist es wirklich schon so spät?

31. Juli 2009

Ich fühle mich ein wenig wie das weiße Kaninchen aus Alice im Wunderland. Die Zeit ist mein größter Feind. Aufgrund der Umzugsplanung wurde die Unterrichtsplanung zurückgestellt. Man muss ja Prioritäten setzen. Das schlechte Gewissen meldet sich trotzdem. Morgen steht das Verlegen von Laminat an, aber eigentlich bin ich nur zum Anfeuern dabei. Frauenhände werden bei dieser „Männerarbeit“ nicht so gerne gesehen. Ich bin dann wahrscheinlich für die Verpflegung zuständig. Nächste Woche beginnt auch wieder die Schule. Wo sind bloß diese Wochen hin verschwunden? Mein ganzes Leben wird sich dann gerade in Pappkartons befinden, eben auch Unterrichtsmaterialien, was die Stundenplanung nicht gerade erleichtern wird. Zwei Tage Schulen müssen gemeistert werden auf komplett unbekanntem Terrain. Am Freitag und Samstag folgt dann der Umzugsmarathon. Und die Woche darauf beginnt das echte harte Leben, auf das ich noch sehr unvorbereitet bin. Wahhaa… :-)

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Ungerechtigkeit

16. Juli 2009

Da ruft man nichts ahnend seine Mails ab und entdeckt zwischen den ganzen Werbe- und Spammails auch eine von einer Schülerin. Komisch. So erhält man mitten in den Ferien noch Beschwerden über vergebene Sportnoten. Ein wenig tut sie mir ja leid, dass sie sich scheinbar jetzt noch damit beschäftigt und sich darüber ärgert. Sie fühlt sich ungerecht behandelt, weil sie zwar viele Zweien hatte, aber leider auch eine Sechs in einer Disziplin und es so nur eine 3 wurde und das findet sie unfair… Hach ja… Was schreibe ich denn mal zurück? Im ersten Moment war ich etwas verärgert über diese Nachricht, andererseits finde ich es gut, dass sie nachfragt, obwohl sie das auch noch während der Schulzeit hätte tun können – nur ihr Tonfall lässt dabei einiges zu wünschen übrig.

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Dies und das

14. Juli 2009
  • eine neue Wohnung ist bereits beschlossene Sache
  • gestern habe ich natürlich erst am Abend bemerkt, dass ich den ganzen Tag mit einem zahnpastabekleckerten T-Shirt durch die Gegend gelaufen bin
  • die letzten Tagen ganz unbegründet Panik geschoben – der Zahndoktor war ganz lieb zu mir
  • ich habe sogar schon eine Abnehmerin für meine Grundschulmaterialien gefunden
  • so und jetzt wird weiter ausgemistet
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Sommer!!!???

11. Juli 2009

Wo bist du? Komm bitte wieder zurück!

Gestern war mir sogar so kalt, dass ich kurz die Heizung angemacht habe… So wird auch nichts aus meinem Vorhaben regelmäßig Schwimmen zu gehen.