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Time is ticking away

19. Mai 2010

Inzwischen ist es fast Juni. Die Zeit, sie rennt wirklich mal wieder. Kaum zu glauben, dass bald schon das erste Jahr als Hauptschullehrerin rum ist. Eine Klassenkonferenz jagt zurzeit die nächste. Morgen wird die letzte Abschlussarbeit geschrieben.

Ich darf noch einen kleinen Stapel Mathematikabschlussarbeiten korrigieren. Es ist wirklich erschreckend wie wenig manche nach 10 Jahren Schule können… Doch so eine Abschlussarbeit schockt meine Schüler nicht wirklich. Sie lassen es einfach locker auf sich zukommen. Wieso denn lernen? „Das hilft doch sowieso nix!“ „Ich lerne heute Abend noch ein wenig. Was soll ich denn lernen?“ (am Tag vor der Prüfung). Während der Prüfung (10. Klasse): „Preiswert ist doch das, was am teuersten ist, oder?“ Ahhhhh….

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Zauberkunststück

26. März 2010

Madame ist eine echte Entfesslungskünstlerin. Ich habe den Raum keine fünf Minuten verlassen, um ein Paket für einen Nachbarn anzunehmen. Ich komme zurück und die Dame sitzt unterm Couchtisch, so dass ich nur den Kopf sehe und denke mir noch nichts dabei.  Als ein Stückchen mehr von ihr sichtbar wird, werde ich überrascht.  Schon wieder ist der Strampelanzug weg und Madame putzt sich lustig und bearbeitet vor allem die Wunde. Jetzt weiß ich, dass das Nähgarn lila ist und schon vier Fäden gut sichtbar sind. Den Strampler finde ich unterm Esstisch.

Jetzt ist sie wieder eingekleidet und nicht mehr ganz so fröhlich wie die paar Minuten mit nackigem Bauch.

Boah was mache ich bloß bis Ostersamstag? Wenn sie das Ding so schnell ab abekommt, kann ich sie ja nie alleine lassen…  Toll bin ich in meinen eigenen vier Wänden eingesperrt.

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Nachts um kurz vor drei

26. März 2010

Der Kater springt aufs Bett und sofort bin ich wach. Der erste Gedanke gilt der Katzendame. Sie wurde am Abend im Katzenbaum zurückgelassen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es gut wäre mal nach ihr zu sehen.  Als ich ins Wohnzimmer gehe, guckt sie mich schon an. Noch etwas schlaftrunken betrachte ich sie und es dauert einen Augenblick bis ich begreife was nicht stimmt. Die Katze sah nämlich so normal und flauschig aus. Oh da ist auch schon der Fehler. Wo ist der Stampelanzug? Er liegt neben ihr und die Katze fühlt sich sichtlich wohl. Schnurrt, lässt sich kraulen. Die Narbe sieht so weit auch ok aus. Sie wurde wohl nicht stark bearbeitet. Dann gings los. Kurz vor drei in der Nacht wurde die Dame wieder in ihr Outfit gesteckt. Sie trägt es mit Fassung. Es ist mit Sicherheit nur eine Frage der Zeit bis sie das Ding wieder ausgezogen hat… :-)

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Stirilisation

25. März 2010

Eigentlich ist so ein Eingriff ja schon Strafe genug für die Katzendame. Doch nun muss sie ganze zehn Tage lang eine Art Strampelanzug tragen, auch Body genannt, bis die Fäden gezogen werden. So kann sie zwar nicht an den Fäden knabbern oder an der Wunde lecken, aber 10 Tage finde selbst ich verdammt lang. Die arme Maus. Der Kater mag sie wegen dem Ding auch nicht mehr leiden und hält Sicherheitsabstand. Kommen sie sich doch zu nah, beginnt er zu brummen, knurren und fauchen als wäre eine fremde Katze in sein Reich eingedrungen. Zu allem Überfluss behandle ich die Dame auch noch wie ein rohes Ei und traue mich kaum sie länger als eine Minute aus den Augen zu lassen. So kommt man wirklich zu fast gar nichts.

Das ist ganz schön anstrengend im Vergleich zu dem, was der Kater durchmachen musste. Der war am folgenden Tag schon so gut wie der alte…

Noch neun Tage bis zum Fädenziehen…

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Hightech-Katzenspielzeug

22. März 2010

Man überlegt hin und her. Kauft ab und zu mal etwas, aber alles ohne den gewünschten Erfolg. Gestern nehme ich ein kaputtes Spielzeug aus der Kiste. Es war einmal ein Plastikstock,an dem mit einer Schnur verbunden, ein Spielzeug hing. Das Spielzeug wurde von den Fellknäulen bereits erfolgreich von der Schnur getrennt. Ist ja blöd, wenn man da nur dran kommt, wenn man Frauchen hinterher rennen muss.

Tja besagtes Stöckchen mit dünner schwarzer Schnur aus dem Karton genommen und befand mich damit eigentlich auf dem Weg zum Mülleimer doch dabei kam mir die Katzendame in die Quere. Ich fummelte also ein wenig mit der Schnur vor ihr rum und die Katze war gar nicht mehr zu bremsen. Sie und dann auch ihr Brunder jagten diesen dünnen Faden, den ich selber beim Spielen kaum sehen kann, wie bescheuert durch die ganze Wohnung. Zum Schluss lagen beide hechelnd lang gestreckt auf dem Boden, so ko waren sie.

Es kann manchmal so einfach sein…

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16. März 2010

Ach ja und fünf Nachsitzer hatte ich heute auch noch… ;-)

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Ein ganz „normaler“ Schultag

16. März 2010

Beginnt mit Stau auf der Autobahn.

In der Schule geht es erstmal ruhig los doch dann ist Sport angesagt in den ersten beiden Stunden. Die Kinder sind so neben der Spur, dass eine Toilettentür ausgehängt wird, die Turnhalle verlassen wird, man sich hinter der Bande zur Tribüne verstecken muss. Sport wird beendet und man findet sich im Klassenraum ein. Zwei Schüler jedoch nicht. Sie haben sich ja benommen und meinten deshalb, dass die Anweisung für sie nicht gilt. Anruf zu Hause folgte…

Dritte Stunde. Besuch von der Polizei im Unterricht. Es wurde kurz über das Thema Dorgen gesprochen. Ein Schüler durfte mit aufs Revier.

Pausenaufsicht. Drei Mädels verlassen vor meinen Augen das Schulgelände. Ich spreche sie darauf an. Sie behaupten, dass sie Schulschluss hätten. Ein kurzer Blick auf den Vertretungsplan und ein Gespräch mit einer Lehrerin waren nötig , um die Lüge auffliegen zu lassen. Wie schön, dass genau diese Damen am heutigen Tag sowieso eine Klassenkonferenz hatten. Gab es von mir auch gleich noch eine Botschaft hinterher…

Ach ja und dann gibts auch noch so Schülerinnen, die seit fast vier Wochen weder von den Lehrern  noch von ihren Eltern gesichtet wurden, aber man erreicht sie wohl ab und an telefonisch… Gut, dass ich da nicht Klassenlehrer bin.

Jetzt dürft ihr mal raten welcher Vorfall sich in welcher Klassenstufe ereignete. Zur Wahl stehen Klasse 6, 7 ,9 und 10 . Zumindest wirds bei uns nicht langweilig…

Jetzt noch schnell den Tierarzt kontaktiert. Unterricht vorbereiten und dann ab ins Kino.

Die Schüler brauchen langsam wirklich Ferien. Einige sind schon ganz schön durch den Wind.

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27. Februar 2010

Es ist ein wunderbarer Start in den Tag, wenn das Katertier von der Fensterbank abrutscht und mich im Fallen als Rettungsanker missbraucht und dabei die fiesen Krallen durch die Schlafanzughose in den Oberschenkel schlägt. Autsch. Ein Piercing kann auch nicht sehr viel schmerzhafter sein.

Fünf Tage sturmfrei habe ich. Die bessere Hälfte hat der Berg gerufen…

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Das 1. Halbjahr

27. Januar 2010

als Hauptschullehrerin liegt nun fast hinter mir. Morgen steht nur noch eine Fortbildung an und übermorgen ein gemeinsames Frühstück mit allen Schülern. Also „richtigen“ Unterricht gibt es in diesem Halbjahr nicht mehr.

Und wie waren die ersten 6 Monate? Schwer zu sagen. Man gewöhnt sich schnell an vieles.  Langsam macht man sich vor einzelnen Stunden nicht mehr ganz so viel Stress.  Denkt bei der Planung doch schon mal ein wenig weiter und manches geht schon etwas schneller, aber als Klassenlehrer kommt da noch ein riesger Batzen drauf. Der fehlt zum Glück noch… :-)

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Katzencontent

5. Januar 2010

Gestern Abend verirrte sich der Kater auf die Laptoptastatur, weils dort so kuschlig warm war und hielt ein Nickerchen.  Nachdem ich ihn runtergeschoben hatte, waren lauter Fenster geöffnet und der Supergau war, dass das Touchpad deaktiviert war. Ganz klasse.

Dann habe ich bestimmt eine halbe Stunde damit verbracht in der Systemsteuerung oder mithilfe von G**gle eine Lösung für das Problem zu finden. Leider wollte andere im Internet geanu das, was ich wieder rückgängig machen wollte. Letztendlich konnte ich keine Lösung finde doch ein einfaches Aus- und wieder Einschalten brachte auch den nötigen Erfolg. Scheinbar gibt es aber irgendeine Tastenkombination, mit der man das Touchpad deaktivieren und aktivieren kann, aber der Kater wird sie mir mit Sicherheit auch nicht verraten.

Jetzt ist er auch schon beim Tierarzt. Hoffentlich übersteht er die kleine OP gut. Der Katzendame scheint es gar nichts auszumachen, dass ihr Brüderchen ausgeflogen ist.

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