Archiv für Februar 2009

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Frühsport

21. Februar 2009

Heute morgen trotz grauer Aussicht aus dem Bett gequält, um dann in einem kleinen Joggingrausch ausnahmsweise die doppelte Strecke zu laufen und dabei alles Böse, das sich in letzter Zeit in meinem Körper angesammelt hat, auszudünsten…

Danach habe ich mich voller Tatendrang und erfrischt an die Hausarbeit gemacht und auch schon einen leckeren Bulgur-Tomaten-Feta-Salat gezaubert.

Mal gucken wie lange der Energietank noch gefüllt ist, oder ob mir schon all zu bald die Puste ausgehen wird.

Auf jeden Fall ist es ein wunderschönes Hochgefühl nach dem Sport – davon brauche ich mehr!!! :-)

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20. Februar 2009

Glaube heute ist allgemeiner „Steht mir doch bitte im Weg rum“-Tag. Egal ob beim Einkaufen, auf dem Parkplatz oder beim Autofahren, sie sind überall, die Mensche, die meinen, dass sie am besten immer dort stehen bleiben müssen, wo ich gerade lang will… *argh*

Heute bin ich so gar nicht ungeduldig! ;-)

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Anleitung zum Entlieben

19. Februar 2009

Gestern, nach dem doch sehr regelmäßigen TV-Serien-Mittwoch-Mädelsabend, widmete ich mich spontan einer neuen Lektüre:

Anleitung zum Entlieben

von Conni Lubek

Inzwischen kann ich sagen, dass ich zur Bewertung von Büchern als Maßstab vor allem die Geschwindigkeit, in der ich ein Buch verschlinge, heranziehen kann. Dieses Buch war in weniger als 24 Stunden ausgelesen – eigentlich schade, da ich es sehr unterhaltsam fand.

Der Titel des Buches verrät  auch schon das Hauptthema des Buches. Sie liebt ihn abgöttisch und tut alles für ihn. Doch er liebt sie nicht und sagt ihr das auch unmissverständlich. Nur wie es so ist, wenn frau/mann liebt, will sie/er es einfach nicht wahr haben und es bedarf vieler wirrer, verzweifelter, lustiger Gedankengänge und zufälligen Begebenheiten, um diesen Zustand langsam Schritt für Schritt zu ändern und aus dieser eigentlich klaren, aber doch verzwickten Lage wieder zu entkommen. Dies wird sehr humorvoll beschrieben. Es ist einfache und doch köstliche Unterhaltungsliteratur.

Ich wünsche guten Appetit beim Lesen und es ist ebenfalls auch für diejenigen geeignet, die nicht unbedingt gerade dabei sind sich zu entlieben. Jeder wird schon einmal eine Trennung durchlebt haben und die eine oder andere Parallele entdecken können.

Ein witziges Zitat folgt noch.

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19. Februar 2009

Heute habe ich einen neuen Rekord im absoluten Nichtstun aufgestellt und sogleich mit einer rekordverdächtigen Vernichtung übermäßig vieler extrem ungesunder Kalorien kombiniert.

Dazu gab es zur absoluten Entspannung noch ein sehr unterhaltsames Buch, das ich in weniger als 24 Stunden verschlungen habe. Dazu an anderer Stelle aber mehr.

Nach der vielen Pseudoentbehrung musste das einfach mal wieder sein, um mich nun wieder dem eigentlich Projekt, einer gesunden, ausgewogenen und gewichtreduzierenden Ernährung widmen zu können. :-)

Vorsatz für den morgigen Tag ist es etwas weniger Nichts-zu-tun! Um es ganz harmlos auszudrücken und die Ansprüche nicht gleich wieder ins Unermessliche schießen zu lassen, was ja eigentlich mehr meine Art ist.

Hört sich immer noch ganz schön faul an, aber die Faulheit des heutigen Tages ist kaum noch zu überbieten.

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Sportunterricht im Krankenhaus

11. Februar 2009

Anekdoten aus den letzten Sportstunden:

Ständig sind Kinder krank, haben die wildesten Entschuldigungen und unglaubliche Wehwehchen, so dass es langsam schwer fällt sie ernst zu nehmen. Vielleicht sollte ich die Turnmatten in der Halle verteilen und jedes Kind legt sich auf eine und schlägt dort ein Krankenlager auf… unglaublich.

Dann gab es heute schönsten Baumschmuck – Turnbeutel. Aus einem wurden schnell zwei, drei und auch vier, die dann mit einer langen Stange wieder heraus geangelt werden mussten. Eigentlich wussten die Kleinen selber nicht so genau wie die Beutel ihren Weg dort hin fanden – jaja diese bösen Turnbeutel.

Letztens hatte sich ein armer Vogel mit 30 Schülern in einen Vorraum zu einem Flur verirrt und flog dann natürlich nicht raus, sondern mit den Schülern zusammen in den Flur. Die Kinder kamen kreischend in den Flur und verschwanden quietschend in den Umkleiden nach einer Ansage im Oberfeldwebelton und ich konnte den armen verstörten Vogel dann wieder die Freiheit schenken.

Schön ist es auch, wenn Türen verschlossen sind, für die man keinen Schlüssel hat und als Notlösung die Jungen durch die Mädchenumkleide in die Turnhalle lotsen muss.

Alles extreme Zeitfresser und das bei Sportstunden, die nur 45min dauern – Schulalltag eben – unglaublich, aber trotzdem wahr.

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7. Februar 2009

Über 24 Stunden ging es auch ohne Internet und Pc! :-)   Ich lebe noch und finde mich auch noch in der Welt zurecht. Es war auch gar nicht schwer.

Jedoch sammeln sich so eine Menge Mails und viel Neues im Google-Reader an, das abgearbeitet werden will.

Für die Kommunikation und Informationsbeschaffung ist das Internet unverzichtbar, so wie es einige auch schon im letzten Beitrag in den Kommentaren geschrieben haben. Auch hier gilt wohl einfach die Devise einfach mal öfter bewusst ausmachen und nicht stundenlang ziellos durch das Netz surfen.

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TV/Internet-Abstinenz

5. Februar 2009

Seit gestern Abend überlege ich, was ich tun würde, wenn man mir den Fernseher und das Internet über einen längeren Zeitraum nehmen würde.

Gestern gab es einen Bericht über eine Familie, der sämtliche Unterhaltungsmedien wie TV, Spielekonsolen, Radio genommen wurden und sie gezwungen waren sich 48 Stunden miteinander zu beschäftigen, was gar nicht so einfach schien und alle irgendwann nicht mehr wussten, was sie mit ihrer Zeit anfangen sollten. Würde es mir viel anders ergehen?

Ich grüble gerade, wie ich meinen Tag wohl ohne TV und ohne oder nur mit sehr eingeschränkten Internetzugang bestreiten würde. Ich denke immer noch nach… Vielleicht mehr lesen, mehr Sport machen, Aufgaben schneller erledigen, neue Hobbies entdecken, sich mehr und besser um sich selbst kümmern… Vielleicht – vielleicht auch nicht. Man müsste es wohl tatsächlich am eigenen Leib erproben.

Was wäre wohl bei euch anders ohne TV und Internet? Was würde man machen, wenn man sich davon nicht mehr einfach berieseln lassen könnte?

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Prokrastination

3. Februar 2009

…oder auch besser bekannt unter Aufschieberei, die doch viele verfolgt. Mich natürlich auch – ansonsten wäre die Textilstunde für morgen ja wohl schon längst fertig. Das werde ich dann gleich machen. :-)

Auch ich habe so Tage, wo ich aufstehe, es Unmengen an Dingen gibt, die es eigentlich zu erledigen gilt, aber trotzdem wird gerade dann, wenn man besonders viel Zeit habe, diese bis zur letzten Sekunde vertrödelt. Im Nachhinein ärgert man sich meistens darüber, wenn die Aufgaben endlich erledigt sind, warum man sie nicht schon viel früher dran gesetzt hat. Den ganzen Tag hat man dieses Stimmchen im Hinterkopf, das ununterbrochen flüstert „Du musst aber noch xyz erledigen.“ Mit jeder verstreichenden Stunde fühlt man sich schlechter. Doch irgendwie kann man sich nicht aufraffen und findet tausend unwichtige Dinge, die man vorschiebt.

Scheinbar kann das sogar richtig krankhafte Ausmaße annehmen. Davon bin aber dann doch noch weit entfernt. Ein etwas besseres Zeitmanagement und etwas mehr Selbstdisziplin wären aber eigentlich ganz gut. Hach ja…

So jetzt wird die Textilstunde für morgen gemacht und hinterher werde ich mich mit Sicherheit darüber ärgern, warum ich das nicht schon viel früher gemacht habe. Irgendwie will ich in der Hinsicht aus meinen Erfahrungen einfach nicht schlauer werden. ;-)

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2. Februar 2009

Unter anderem gab es Spinat. Eigentlich mag ich Spinat ja sehr gerne, aber nun ist diese Freundschaft erstmal arg gestört. Der Spinat muss in einem Sandkasten großgeworden sein und er muss sein Zuhause auch gleich in die Verpackung mitgenommen haben. Beim Essen hat es geknirscht, geknackt und das eine oder andere Stückel, das mehr wie Stroh aussah, hatte sich auch dazwischen verirrt.

So kann man Kindern und mir auf jeden Fall die Lust auf Spinat verderben. Und bei der Zubereitung von Tiefkühlspinat kann man ja eigentlich auch nix falsch machen… ;-)

Bäh – wieso habe ich das bloß trotzdem alles aufgegessen? Hmmm?
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Solange du da bist oder 86400 Sekunden

2. Februar 2009

Dieses Buch von Marc Levy erzählt eine sehr ungewöhnliche Liebesgeschichte. Sie entfernt sich meilenweit von jeglicher Realität, trotzdem bekommt man einen wohligen Schauer beim Lesen. Sie ist lustig, traurig, an manchen Stellen ein wenig spannend und regt sogar zum Nachdenken an.

Besonders gut gefallen mir die Gedanken zur versteichenden Zeit und, dass jeder sie bestmöglich für sich nutzen sollte, da sie ein sehr kostbares Gut ist, dass jeden Augenblick auch vorbei sein könnte.

Zitat aus dem Buch (S.249f)

„…bei einem Wettbewerb folgenden Preis gewonnen hättest: Jeden Morgen würde bei einer Bank ein Konto mit 86400 Dollar zur Verfügung stehen.“

Es gibt jedoch zwei Regeln:

1.“…alles, was im Laufe des Tages nicht ausgegeben wurde, wird einem wieder weggenommen.“

2.“Die Bank kann das Spiel ohne Vorwarnung beenden; zu jedwedem Zeitpunkt kann sie dir sagen, dass es vorbei ist, dass sie das Konto schließt.“

„Was würdest du tun?“

„Wir alle haben so eine magische Bank. Es ist die Zeit. Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, bekommen wir 86400 Sekunden Leben für den Tag, und wenn wir am Abend einschlafen, wird uns die übrige Zeit nicht gutgeschrieben. Was wir an diesem Tag nicht gelebt haben, ist verloren, gestern ist vergangen. Jeden Morgen beginnt der Zauber von neuem, aber die Bank kann unser Konto zu jeder Zeit ohne Vorwarnung auflösen: Das Leben kann jeden Moment zu Ende sein. Was machen wir also aus unseren 86400 täglichen Sekunden?“

Solche Bücherstellen bereiten mir eine Gänsehaut und lassen mich für einen Moment inne halten.

Das Buch hat jedoch nur vier von fünf Sternen bekommen, weil mich der plötzlich auftauchende Polizeiinspektor gestört hat und nach meinem empfinden, nicht so richtig in die Geschichte passen wollte.

Von dem Buch gibt es eine Fortsetzung. Ihr dürft genau einmal raten, was ich wohl als nächstes lesen werde.