In letzter Zeit hatte mich die Leselust ein wenig verlassen. Doch jetzt kurz vor den Ferien wollte ich Platz für neues Lesefutter schafen und habe gestern zwei Bücher ausgelesen, die schon seit längerem auf meinem Nachttisch verweilten.
zum einen Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär von Walter Moers
und Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod von Bastian Sick
Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär ist ein sehr phantasievolles Buch. Es ist mir an mancher Stelle wirklich ein Rätsel wie man sich solche Verrücktheiten ausdenken kann. Sehr schön und liebevoll gezeichnet sind die vielen Illustartionen im Buch, die auch sehr hilfreich bei Schilderungen sind, wo das eigene Vorstellungsvermögen vielleicht versagt. Einzig und allein die vielen ewig langen Ausführungen des Lexikons, das der liebe Blaubär in seinem Kopf trägt, die so manche noch viel länger Aufzählung von bestimmten Dingen beinhaltete, ging mir irgendwann ziemlich auf die Nerven, so dass ich es nicht verhindern konnte manche Seite nur noch im groben Zickzackblick zu überfliegen, um voran zu kommen. Es ist einfach nett abends vorm Einschlafen ein paar Seiten zu lesen, aber es war nun nicht so, dass mich das Buch so sehr gefesselt hat, dass ich es abends einfach nicht weglegen konnte. Immer ein paar Seiten und dann reichte es aber auch schon wieder. So hat man bei über 700 Seiten auch einige Zeit etwas von dem Buch.
Das andere Buch – Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod ist um einiges dünner, sehr unterhaltsam geschrieben und brachte mir doch so manche Tücke der deutschen Sprache etwas näher. Das fand ich sehr spannend.